Playing around with ID and DokoDare
I will meet
tomorrow at 8 am at
before he is leaving for
※ Your Sunrise Prepaid Card can be bought here:
※
DokoDare is the global location guide for your mobile life.
Information Design Patterns - Fantastic!
Wordpress was next, kind of...
I lately mused about who is next (after the SUN-MySQL deal) and pointed to Wordpress. Well it was not yet a full cash out, but kind of mix of B-round/cash out. Still funny;)
Matt, did it happen on the 18th?
Automattic (owner of Wordpress) has raised $29.5 million Series B funding
Matt stopped by to see Om to talk about things and in doing so, intentionally or unintentionally shared that the company raised a round of funding led by TrueVentures. The round included a strategic investment from The New York Times Co, which is indicative of NYT’s commitment to exploring and building its Social Media foundation.
Update: As part of this funding, some insiders including senior management whose options had vested were given an opportunity to cash out. The Wall Street Journal reports:
“Still, Automattic’s investors are taking pains to keep the company’s founders motivated: Some of the $29 million will be used to help company founders and others cash out some of their holdings in the private company, Mr. Black said. The practice has become more common in Silicon Valley as start-up founders spend longer building their companies without any payday.”
Filmfestival Fribourg got a blog too
Bundesrat ohne Gatekeeper = gekränkte Journalisten produzieren Bullshitake
Die Reaktion der traditionellen Medien auf
Bundesrat Leuenbergers Blogstart von letzter Woche hat mich baff erstaunt. Dachte ich doch, wir seinen in all den Jahren etwas weitergekommen, aber... leider nein. So viel gekränkter Narzissmus kam da zum Vorschein und eigentlich keiner, der sich wirklich mit den Inhalten des bloggenden Magistraten oder auch mit den zahlreichen, überwiegend positiven, Kommentaren auseinandersetzen wollte.
Den Vogel abgeschossen hat aber heute Stephan Ramming in der NaS Kolumne "Lyra und Saxophon", der versuchte witzig zu sein, indem er Dinge schrieb wie:
Denn um täglich eine Seite Horaz im Original zu studieren, alsbald ein kleines Poem zu verfassen und vor dem Schlafengehen Gedanken zum Tag zu notieren, hatten wir bis jetzt weder Zeit noch Musse, uns diesem neumödigen Zeugs im Internet zu widmen. Das war ein Fehler.
Denn ein Blog ist keinesfalls, wie wir bis anhin vermeinten, eine Müllhalde von schriftlichen Absonderungen zwieliechtiger Herkunft in zweifelhafter Orthographie, sondern vielmehr eine Müllhalde von schriftlichen Absonderungen zwielichtiger Herkunft in zweifelhafter Orthographie.
Vielleicht hat Ramming nichts von
von Matt gelesen oder es war - natürlich - insidermässig ironisch gemeint.
Schade fürs Papier kann man nur sagen, dies vor allem nach der Lektüre von Manfred Papsts "Ein Bündel Altpapier" weiter hinten auf Seite 71. Etwas mehr Bescheidenheit, wie sie Papst an den Tag legt, etwas mehr Interesse für die Leser und Bürger wär wohl angebracht.
Und vielleicht noch dies: um sich ein Urteil über Blogs zu bilden, ist dieses PDF von Kathy Sierra sozusagen als Gegengewicht zur journalistisch vorgefassten Meinung sicher nicht schlecht:
The Seven Blogging Virtues.
Woche 2 auf NZZVotum: Wenig von der SP, FDP nahe bei der SVP, Medien und Parteien
Wo ist die SP?
NZZ-Berichterstattung Woche 2:
Fast ein Totalausfall war letzte Woche die SP. [...] Mit Ausnahme von Kantonsrätin Regula Maeders (Rüti) Beitrag zur Aufbewahrung der Armeewaffe zu Hause hat die SP keine Themen gesetzt, was dazu geführt hat, dass sie auf ihrem Blog-Kanal mittlerweile weniger Besucher verzeichnet als die Grünen und die Grünliberalen.
Ist die Stille (4 Beiträge seit dem 17.2) der
SP ein wahltaktisches Manöver oder ist sie in der Defensive, gar orientierungslos? Diese Woche las ich (aber wo? online findet man zurzeit nichts) über Peter Bodenmann, der seiner Partei rät, die Umweltanliegen stärker zu gewichtigen, damit die Grünen und Grünliberalen nicht auf Kosten der Sozialdemokraten zulegen. Das gab anscheinend einige geharnischte Reaktionen.
Die FDP politisiert nahe bei der SVP
Die
FDP-Blogger auf NZZVotum politisieren eher auf der rechtsbürgerlichen SVP-Linie und kaum auf der wirtschaftlich und gesellschaftlich liberalen.
Medien und Parteien
Oswald Sigg publizierte einen Artikel zur Behördenkommunikation und zum politischen Journalismus, (NZZ vom 14.2) indem er unter dem Titel
Politisches Desinteresse der Medien folgendes schreibt:
Peter Meier, Forschungsleiter am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern, beschreibt die mit dem medialen Konzentrationsprozess einhergehende Abnabelung der Zeitungen von den politischen Parteien als zunehmende Koppelung der Medien an die Marktlogik des ökonomischen Systems.
Zeitungen, aber auch Radio- und Fernsehprogramme, werden in dieser Logik zu Produkten. Die politischen Bürger mutieren zu deren Konsumenten. Und deshalb spielt wirtschaftlich weniger die redaktionelle als die mit Werbung versehene Anzeigenseite die Hauptrolle. Die erfolgreichsten Produkte dieser Art: Gratiszeitungen ohne Politik. Diese Entwicklung hat wiederum einen spürbaren Einfluss auf Tiefe und Substanz der öffentlichen politischen Diskussion.
Als ich das gelesen hatte, habe ich mich gefragt, wie gross die Nähe zwischen NZZ und FDP noch ist. Zumindest auf NZZvotum, dominiert die FDP zurzeit die Diskussion (siehe Top-Beiträge in der linken Spalte). Die alte Tante also noch immer ein bisschen anders?
Zum Thema Werbung und Printmedien, siehe auch Andreas Göldis Beitrag zu
Google in Belgien. Hier sieht man einmal die Werbemarktanteile der Printmedien in einigen europäischen Märkten:
[...] Ärger hat Google bisher vor allem in den frankophonen Ländern gekriegt, wo Zeitungen einen vergleichsweise geringen Teil der totalen Werbeeinnahmen erzielen (Belgien 23%, Frankreich 17%). In Pressehochburgen wie der Schweiz (52% des Werbemarktes geht an Zeitungen), Deutschland (43%) oder Schweden (55%) sehen das die Verlage deutlich gelassener, weil sie um die Stärke ihrer Brands wissen.