Woche 1: Der Arena-Effekt (NZZvotum in der NZZ vom Samstag)
Da ich am Wochenende weg war, habe ich erst heute
Die Woche im Blog auf «NZZvotum» (NZZ vom Samstag/Sonntag 17./18. Februar 2007, Seite 61) gelesen. Eine elektronische Version habe ich bis jetzt noch nicht gefunden. Ich fänds wichtig, wenn die noch käme (tbd).
Und natürlich am liebsten täglich - sezierend, analysierend - auf Papier und elektronisch.
Erstes Fazit: Poltern und auf die Partei(en) spielen lohnt sich, auch wenn dabei der Spielregel-Bruch in Kauf genommen wird.
Unter Kommentar verfassen, steht:
Die Kommentare können von den Parteien moderiert werden. Deshalb kann sich eine Publikation verzögern. Beleidigungen von Personen oder Parteien sind unerwünscht. Auch Vergleiche mit diktatorischen Regimes im Zusammenhang mit demokratisch gewählten Parteien sind unangebracht. Die Redaktion behält sich vor, solche Kommentare sofort zu löschen. Im Sinne der Fairness rufen wir Sie dazu auf, bei Kommentaren jeweils auch eine Mailadresse einzutragen. Diese wird im Blog nicht angezeigt.
Eigentlich müsste man ja auch die Schreiber der Parteienblogs selbst daran messen, oder nicht?
Hätte ich die gleiche Aufgabe wie Michael Furger gehabt, hätte ich wohl ebenfalls den Polterer hervorgehoben. Und gerade hier zeigt sich wie mediale Realitäten geschaffen werden (zu diesem
Thema wurde der sehr schöne Artikel «Wie man Augenpaare knetet» am Freitag verfasst). Der Polterer kommt mit seiner Partei in den fetten Titel und die sachlicheren Beiträge verschwinden im Mittelteil.
Nun, was macht man mit einem Polterer, der gegen die Regeln verstösst? Ich weiss es auch nicht, aber es wird interessant sein zu verfolgen, was a) die NZZ macht und b) die anderen Parteien.
Siehe auch:
nzzvotum.ch: Eine erste AuswertungDie Politik ist zurück in der Agora, jetzt bräuchten wir einen Serge Daney oder Roland Barthes
NZZvotum ist gestartet und löst, wenn man sich Technorati ansieht, zahlreiche, unterschiedliche Reaktionen aus. Ein erstes Fazit: die (Zürcher) Politik wird wie schon seit langem nicht mehr gebündelt an einem Ort sichtbar. Interessant dabei ist, dass gerade das Nischenmedium Blog der Träger ist.
Was es jetzt bräuchte ist ein Politspiegel oder mehr noch einen Serge Daney oder Roland Barthes, der die Zeichen deutet, der Tag für Tag analysiert. Noch einfacher, was es jetzt bräuchte, wäre bester Journalismus, bestes Blogging
fernab von dem, was ich jeden Tag in der Medienwelt (Blogs zähle ich da auch dazu) zu 95% geliefert bekomme.
Wenn ich die NZZ wäre, würde ich jetzt den besten Journalisten, die beste Journalistin aufbieten, der, die täglich Zeichen sammelt und über diese in einer kleinen, aber feinen, essayistischen Kolumne im Netz wie auch in der Zeitung berichtet. Was geht da ab? Was verändert sich? Was fällt auf?
Aufgefallen/Fragen/Zeichen:
Die Fettschrift der SVP-Beiträge zu Beginn - was sagt das aus? verändert sich da was?
Peider Filli und sein Verhältnis zu Marx? Der Versuch der Grünen, die Diskussion auf eine Metaebene zu führen. Die Parteien SP und FDP, die sich über die Medien zu legitimieren versuchen. Wieviel Ausdauer haben die Schreiber bzw. wann sind die Pressemitteilungen ausgeschrieben? Wer kommentiert?
Auch aufgefallen:
Markus Notter scheint von
Stefan «Rebell» Seydel inspiriert worden zu sein.
Zürcher Politblog Experiment - «NZZvotum» ist online
Das erste Mal alle Zürcher Parteien auf einer Wahl-Plattform:
«NZZvotum»
Und wohl auch international, das erste Mal gemeinsam:
- Medien - Parteien - Wähler
- Print - Web - Mobile
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that's what I see right now a lot on
Guy Kawasaki's blog. We all know "softo" (love the Japanese for this) failures, but these ones are rendered in a very "posh" idiom.
Besides I read and loved
Bob Sutton's
toughts about assholes. And it's not always easy to avoid being one. Good to read what makes you an asshole and try to think about it next time.