2005-08-25

Values in Design

Von roger @ 23:25 [ Culture ]
I didn't have time to skim the site and I am wondering if it keeps up to its promise.
Values In Design
This website is for researchers, practitioners, and public interest advocates who understand that information and communications technologies are a crucial medium for asserting social, political, and moral values such as freedom, autonomy, justice, privacy, and democracy.

How do we ensure a place for values, alongside technical standards such as speed, efficiency, and reliability, as criteria by which we judge quality and acceptability of computer and information systems and new media? How do values such as privacy, autonomy, democracy, and social justice become integral to conception, design, and development, not merely retrofitted after completion?
Via Democracy Design Workshop

Distributed, amateur-to-amateur creation

Von roger @ 23:04 [ Culture ]
Cory Linden's Weblog
Last week I was on the coolest panel ever at the Navy R&D Partnership conference. Organized by Etan Ayalon, it was designed to scare the crap out of the audience by introducing them to current and future technologies that they neither understand nor control. I went first covered the power of distributed creation, building with bits, breadth and depth of creation within Second Life, and more generally the impact of amateur-to-amateur creation.
See also: The radicalisation of Eco's Open Work

And also: Terra Nova
Terra Nova is a collaborative weblog experiment. It is about an emerging social phenomenon called "virtual worlds" -- computer-generated, persistent, immersive, and representational social platforms. Currently, the most popular virtual worlds are massively multiplayer online roleplaying games (MMORPGs), such as Everquest and Star Wars Galaxies. However, there are many other old and new varieties of virtual worlds.
Via State of Play III: Social Revolutions

2005-08-24

Traversina Steg (Via Mala)

Von roger @ 23:55 [ Culture ]
Da will ich mal hin.

Beide Brücken sind von Jürg Conzett bzw. von Conzett Bronzini Gartmann, Chur. CBG machen übrigens auch die Passarelle zum neuen Hardturm-Stadion.

Der alte Traversina-steg (bis 1999):



Bild: bingyang.onlinepeople.net
Der neue Traversina-steg:



Bild: Kulturraum Via Mala


Eröffnung des Traversinasteges
am Samstag, 27. August 2005

Anreise
Mit Zug und Postauto (Bern ab 6.30, Zürich ab 7.37, Chur ab 8.58, Postauto Thusis ab 9.37] bis Abzweigung Rongellen, dann 15 min zu FUSS zum Nesselboden

Um Anmeldung wird gebeten. Wenn jemand geht, wär ein Foto chic:)

Die Karte dazu findet man via http://gis.swissinfo.ch. Ich habe Rongellen eingeben. Den Nesselboden habe ich nicht gefunden, aber vielleicht ist es ja die Brücke bei den Koordinaten 753998/170562 (die Karte ist von 2004).

Bei map.search.ch habe ich in der fotografischen Ansicht leider nichts vom Rhein gesehen, dafür ist die Bushaltestelle Rongellen gut eingezeichnet.

2005-06-12

Milk+Wodka

Von roger @ 22:12 [ Culture ]
Milk+Wodka

Milk+Wodka No. 6 (April 05)
...is dedicated to the Themes Love, Sex & Romance!

36 Artists from 8 Countrys. 120 Pages in Black + White.
Silkscreen Cover, Silkscreen Poster by M+W Group. (3 Colours)
Book 21x14.6 cm, Poster 40.2x19.2 cm
€ 10.00 / sFR. 15.00

Bestellen
PER MAIL:
larissabangbang@hotmail.com
OR PER POSTVERSAND:
M+W, c/o Roman Maeder, Langstrasse 134, 8004 Zurich, Switzerland


In Zürich:
Pipifax, Totalbar, Helsinki, Buchhandlung Bertastrasse, Analph Comix, Infothek Rote Fabrik, Galerie A16, K-Set kalkbreite

2005-05-18

Aktive Archive

Von roger @ 14:42 [ Culture ]
Aktive Archive

Aktive Archive kümmert sich um elektronische, zeit- und raumbasierte Kunstwerke:
  • um die vergessenen, nicht erschlossenen in Form von Recherche,
  • um die akut gefährdeten in Form von Restaurierung,
  • um die nicht mehr tagesaktuellen, noch Funktionierenden in Form von Konservierung
  • um die soeben erst entstandenen in Form von Erschliessung und Dokumentation.
Wenn ich Aktive Archive höre, da denk ich gleich an die BBC und die Creative Archive License.

TRUCE VOLUME II: KOREA, The Land of Morning Calm

Von roger @ 09:43 [ Culture ]


Having seen this*, I remembered TRUCE.

The second TRUCE about Korea is out now (CHF 22.-).
TRUCE went to Southkorea and reports back with some of the most fascinating personalities such as the great poet Kim Kwan-Kyu. A Korean legend and an icon, translated into many languages around the world. Or the only winner of the Pulitzer Prize, Choe Sang-Hun. TRUCE is featuring a condensed version of his bestseller ´Bridge at no Gun Ri´. Choe and his associates uncovered one of the biggest war massackers during the Korean war.

* OBEYGIANT

2005-04-13

Challenge for a Semantic Web: Making visible humans abiding expressions

Von roger @ 12:44 [ Culture ]
The essence of science may lie in the universality of its claims, in universals. The essence of culture lies in the unique, in particulars, in the exceptions to the rule. We have exceptional databases for the universal laws of science but we have very little by way of databases for the unique and exceptional expressions of culture. To achieve this is one of the great challenges for the semantic web of the future: not to replace humans, but rather to find new ways of making visible their abiding expressions.
Challenges for a Semantic Web by Kim Veltman

Via Hannes' del.icio.us

See also:
The Semantic Web Challenge
The Who is Who of the Semantic Web
Semantic Web School

2005-04-12

Globales und Lokales; Homogenes, Heterogenes und Hybrides

Von roger @ 23:11 [ Culture ]
Tatsächlich greifen das Globale und das Lokale ineinander, indem zum einen das Globale sich keineswegs in homogenisierenden, über die Lokalitäten hinweg wirkenden Kräften erschöpft, sondern seine Entstehung auch und gerade einem zunehmenden Miteinanderverbundensein verbreiteter und weniger verbreiteter lokaler Lebensformen verdankt. Und ebenso findet ein Ineinandergreifen von Globalem und Lokalem statt, indem zum anderen ein Großteil der Förderung des Lokalen mittels verallgemeinerter Vorstellungen von Lokalität geschieht, ja Lokalität bisweilen gar das »Prinzip« darstellt, welches es allen »lokal Verwurzelten« erlaubt, ein entsprechendes Selbstverständnis zu entwickeln, das eine übergreifende Verbindung schafft.

Die Globalisierung besteht demzufolge in einer Dialektik von »Homogenisierung und Heterogenisierung«: »Diese gleichzeitigen Tendenzen sind in letzter Instanz komplementär und durchdringen einander, obwohl sie natürlich in konkreten Situationen unvereinbar sein können.« Um diese Dialektik auf den Begriff zu bringen, spricht Robertson von »Glokalisierung«, wobei er mit Ulf Hannerz und Jan Nederveen Pieterse betont, dass zur Homogenisierung und Heterogenisierung die Hybridisierung als dritte Komponente des Glokalisierungsprozesses hinzukommt. Hybridbildungen entstehen aus der wechselseitigen Durchdringung verschiedener »Logiken« der Globalisierung [...] . »Inhärente Ungleichzeitigkeiten« sind zudem Beispiele für hybride Zeiten.
Aus dem Vorwort von "Kultur in Zeiten der Globalisierung, Neue Aspekte einer soziologischen Kategorie"

Kultur = die zerdehnte Situation schlechthin

Von roger @ 22:59 [ Culture ]
Jan Assmann (2002)*:
Assmann ist der Auffassung, dass gerade diese Zerdehnung die Kommunizierenden zwingt, Notationssysteme und Speichereinrichtungen zu entwickeln. Dadurch schaffen sie ein gemeinsames Symbolsystem, das nicht nur ihre Gruppe im Heute integriert, sondern auch die Grundlage für ein kollektives Gedächtnis darstellt, das den Generationszusammenhang überdauert und das Heute mit dem Gestern und Morgen verbindet. Assmann definiert Kultur denn auch als die »zerdehnte Situation schlechthin«, als die »umfassendste aller zerdehnten Situationen« und damit als »Inbegriff aller zur Wiederaufnahme bestimmter Botschaften und aller Institutionen, derer es bedarf, um diese Prozesse der Formulierung, Überlieferung, Zirkulation und Wiederaufnahme zu stabilisieren«.
* »Das kulturelle Gedächtnis«, in: Erwägen – Wissenschaft – Ethik 13, S. 239-247, hier S. 242.

Aus dem Vorwort von "Kultur in Zeiten der Globalisierung, Neue Aspekte einer soziologischen Kategorie"

Kultur und Globalisierung

Von roger @ 22:37 [ Culture ]
Peter-Ulrich Merz-Benz:
Da sich die klassischen Grenzen zwischen Politik, Wirtschaft und Kultur auflösen, läuft die Kultur Gefahr, sich nicht mehr als gesonderter Bereich behaupten zu können.

[...] Traditionellerweise wird Kultur gedacht als homogen, authentisch, ethisch fundiert und gebunden an eine nationale Identität. An die Stelle dieser Zuschreibung tritt heute der Begriff des Netzwerkes: Es gibt weder ein Zentrum mehr noch eine Mitte.
Ein Echo auf Roman Kurzmeyers Aussage zur kulturellen Globalisierung?

Kultur in Zeiten der Globalisierung. Neue Aspekte einer soziologischen Kategorie.
Verlag Humanities Online, Frankfurt am Main 2005

Via Tages-Anzeiger, Kultur, vom 12. April

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