2008-06-03

QR-Codes spielend erlernen

Von roger @ 21:46 [ KAYWA ]
Biberfragen mit QR Codes

Biberfragen mit QR-Codes, Bild: Daniel Naef


Daniel Naef hat mit QR Codes gearbeitet. Doch lassen wir ihn gleich direkt zu Wort kommen:
Im Rahmen unserer diesjährigen Projektwoche boten mein Kollege und ich eine Polysportive Woche an. Dabei hatten wir ausgiebig Gelegenheit, uns zu bewegen. Dem Motto «Spielen» entsprechend gestalteten wir rund um die sportlichen Aktivitäten ein Spiel. Jeder Teilnehmer gehörte einer Dreiergruppe an, welche als Team über die fünf Tage hinweg Punkte Sammeln konnte. Punkte gab durch Posten die entweder möglichst schnell angelaufen werden oder an denen Fragen richtig beantwortet werden mussten.

Für die Erfassung der Posten entschloss ich mich für QR-Codes. Jedes Team bekam ein K800i, welche uns von der Swisscom zur Verfügung gestellt wurden. Diese Mobiles sind leider nicht die erste Wahl für den Kaywa-Reader, deshalb war ich ausgesprochen froh um den gesponserten Account von Kaywa. So konnten wir die einfach lesbaren Tags mit Short-Codes verwenden. Diesen waren URLS mit Eingabeformularen hinterlegt. Mittels einem PHP-Skript wurden dann die Daten von «getaggten» Posten einer Textdatei angehängt. Dabei wurden Gruppennamen, Postennamen, Timestamp und allfällige Antworten erfasst. Die Leistungen liessen sich so mittels Excel einfach auswerten.

Jeden Tag gab es eine Abrechnung, wobei die Gruppen ihre Punkte dann auf einem Papierstreifen aufkleben konnten. Die Streifen ergaben nebeneinander ein wandtafelgrosses Diagramm, welches stets den aktuellen Stand des Spieles anzeigte.

Es war das erste Mal, dass ich Tags produktiv einsetzte. Die Schüler haben sehr gut auf das Tag-Jagen angesprochen und es gab keine technischen Pannen. Für mich wird sich zudem im Unterricht eine sehr praktische Gelegenheit bieten, über Datenschutz zu sprechen.

So schauen wir auf eine erfolgreiche Woche zurück. Mehr Fotos gibts auf zimmer3.ch

Materialien:


※ Punkto Datenschutz: Der Kaywa Reader misst nur Scans und den Typ des Mobiltelefons und verknüpft diese explizit nicht mit persönlichen Daten. Wenn persönliche Daten ins Spiel kommen, dann nur über ein zusätzliches Login bzw. Checkin, so dass dies für den Nutzer transparent bzw. vom Web her bekannt ist. Diese Unterscheidung ist uns wichtig und sollte es auch für die Nutzer sein.

Social gaming coming into its own


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