2007-11-13

Zeitung der neuen Generation: Die Welt Kompakt mit QR Codes

Von roger @ 14:59 [ Mondomedia ]
Medienkonvergenz: Zeitung der neuen Generation

Noch nie war der Titel Zeitung der neuen Generation folgerichtiger. Seit Freitag nutzt die Welt Kompakt des Axel Springer Verlags QR Codes.
Der Axel Springer Verlag hat uns freundlicherweise erlaubt die revolutionäre Freitagsausgabe auch als PDF zum Herunterladen zur Verfügung zu stellen.

Zum Einsatz kommt der Kaywa Reader und ein Flashbasiertes Frontend, dass auf dem Kaywa QR Code API basiert. So ist es für den Axel Springer Verlag möglich, Codes rasch zu eröffnen und die Zugriffe via QR Code jederzeit live zu messen.

Genau die gleich Idee hat Google ebenfalls am Freitag angekündigt und ich würde jetzt mal frech behaupten: Wer sich bei den Verlegern nicht sputet, könnte das ganze Printwerbegeschäft an Google verlieren. Denn mit QR Codes könnte Google Internet, Mobile und Print erstmals aus einer Hand anbieten.

Siehe auch:
QR Codes in Germany (III): Die Welt with QR Codes
Klassische Werbung ohne QR Codes, wie lange gibts das noch?

2007-11-10

Klassische Werbung ohne QR Codes, wie lange gibts das noch?

Von roger @ 01:35 [ Mondomedia ]
QR Code in Welt Kompakt, Zusammenarbeit Axel Springer Verlag/Kaywa

Auf meinem Post QR Codes in Germany (III): Die Welt with QR Codes hat ein gescheiter Kommentator geschrieben, dass die QR Codes in der Welt nicht nur den QR Codes zum definitiven Durchbruch verholfen haben, sondern auch zur Lebensversicherung der Printmedien werden könnten.

Und da hat er nicht unrecht, vor allem wenn man sich die Studie von Booz | Allen | Hamilton anschaut, die im Post BAH-Studie: „Kunde 2.0“ kaum noch über klassische Werbung ansprechbar besprochen wird.

Wenn man die Zahlen aus dem Bericht entnimmt, sieht das etwa wie folgt aus:

50 % Kaufentscheidung am Point of Sale
35% Persönliche Empfehlungen von Freunden, Bekannten, Testberichten.
10% Auf Basis von Informationen aus dem Internet
5% Klassische Medienwerbung

Autsch, das tut weh, vor allem, wenn die klassische Medienwerbung als Schlusslicht immer noch die höchsten Budgets hat. Da ist etwas völlig aus dem Gleichgewicht geraten und die Frage ist, wie lange die Kunden das noch ohne direkte Response-Messung akzeptieren.
Siehe dazu auch: IBM Predicts the End of Advertising as We Know It

Dass die Welt nun mit QR Codes beginnt, zeigt deutlich, dass die Leute bei Axel Springer begriffen haben, dass sich da innert kürzester Zeit etwas radikal verändert hat.

Die Downloads und die Response auf die QR Codes in der Welt Kompakt heute war ziemlich beeindruckend - da darf man ruhig von Durchbruch sprechen.

2007-11-02

Azlive mit QR Code

Von roger @ 09:58 [ Mondomedia ]
Neu: Veranstaltungen suchen via Mobile!

Finde deine Veranstaltung jetzt auch von unterwegs! Gehe dazu einfach mit deinem Handy auf: mobile.azlive.ch


2021600000AZ Live mobilized by Kaywa

3 Möglichkeiten

a) QR Code scannen
b) Nummerncode 2021600000 unter Optionen im Kaywa Reader eintippen
c) SMS an 202 mit QR 2021600000 (CHF 0.20)


AZLIVE Ad mit QR Code (PDF, 2.93 MB)

2007-10-16

Auch das Fernsehen macht mobil

Von roger @ 19:56 [ Mondomedia ]
Nach SF mit seinen mobilen Blogs, macht nun auch das ZDF mobil. Hier der QR Code:

QR Code für ZDF mobil

PSst: Und wers noch nicht gesehen hat, das neue Spex Cover rockt.

2007-08-23

Link4me: The feminisation of the web (MediaGuardian, Ofcom)

Von roger @ 12:53 [ Mondomedia ]
It's arrived: the feminisation of the net
One significant trend that stands out is an apparent feminisation of the internet. "Ever since it kicked off in the early 90s the web has been male-dominated. For the first time this year women are spending more time on the internet than men," says Peter Phillips, strategy and market developments partner at Ofcom, referring to web users in the 25 to 49 age bracket. "It's a big shift and has implications for the kind of content that content providers want to have on the internet."

Among 25- to 34-year-olds, women now spend more time using the internet than men, according to the Ofcom report published today. Although men account for the majority of web time in most other age groups, women have also taken a slight but significant lead in the 35-49 bracket.

[...] Much has been made of the trend among children to use various media simultaneously, such as browsing the web while watching TV. But for all the multitasking, their growing take-up of mobile phones and the web, where they spend an average two hours a day, still comes at the expense of older media. Playing on computer games and watching DVDs have both fallen.

Graphic

2007-06-26

Link4me: Video Classifieds

Von roger @ 22:13 [ Mondomedia ]
In classifieds, video's quite a big deal
“There is a huge competitive edge,” says Peter Zollman, founder of Classified Intelligence, a consulting firm that tracks classified advertising. “Print classifieds just don’t work as well as interactive classifieds, and everybody knows that, including newspapers. The goal for newspapers is to try to balance the old with the new.”

2007-05-29

Tages-Anzeiger liest den Economist

Von roger @ 22:11 [ Mondomedia ]
Man vergleiche:

The Economist, 12. Mai 2007, Seite 80
Economic Focus | To do with the price of fish
How do mobile phones promote economic growth? A new paper provides a vivid example

und

Tages-Anzeiger, 29. Mai 2007, Seite 27
Handys sorgen bei Indiens Fischern für mehr Wohlstand
Das Mobiltelefon macht Märkte transparenter und effizienter. Es hilft damit armen Ländern bei der Entwicklung. Indische Fischer etwa verdienen so mehr.
Angela Barandun (Wirtschaft)

***

Immerhin, Frau Barandun hat den Artikel nicht 1:1 abgeschrieben, sondern im zweiten Teil durch einen Fokus auf die Schweizer Vorreiterrolle ergänzt. Leider habe ich noch nie gehört, dass die DEZA spezifisch Handys fördert. Das wäre mir neu und würde mich bass erstaunen.

Unter dem Begriff "Handy" findet man denn auch nichts auf der DEZA-Site, und unter dem Begriff "Mobile" z.B. folgendes:
Der Begriff "First Mile" bezieht sich dabei auf die Absicht, den digitalen Graben vom Ort mit Internetanschluss bis zu den Dörfern ohne Elektrizität und Telefonverbindung zu überbrücken. Konkret sieht dies wie folgt aus. In einem Internetcafé lassen sich die Marktinformationen vom Netz herunterladen. Dann überbringt z.B. ein Busfahrer als Kurier die ausgedruckten Daten in entlegene Dörfer, wo sie am Anschlagbrett bekannt gemacht werden. So erfahren die Kleinbauern die Marktpreise ihrer Produkte und können angemessene Erlöse erzielen.
Handys? Nicht wirklich, oder?


FAZIT:

a) Beim Kopieren/Nachbearbeiten von Artikeln wäre die ursprüngliche Quellenangabe ungemein hilfreich und fair.

b) die Schweiz in die Vorreiterposition bezüglich Handys in Entwicklungsländern zu bugsieren, mag den Schweizer Leser wohl entzücken, mit der Realität hats leider wenig bis gar nichts zu tun.



PS: Als Originalquelle dient beiden Robert Jensens (development economist an der Universität Harvard) "The Digital Provide: Information (technology), market performance and welfare in the South Indian fisheries sector". Wird im August 2007 im Quarterly Journal of Economics publiziert.

Wobei, wie bereits erwähnt, bei Frau Baranduns Beitrag aufgrund der Übereinstimmung wohl eher der Economist die erste Quelle gewesen zu sein scheint. Ausser - der Economist wie auch Frau Barandun hätten beide den Pressetext von Herrn Jensen eins zu eins abgeschrieben. Man weiss ja nie. Sicher weiss es Frau Barandun.

2007-05-10

The bridge between print and the (mobile) web / Measuring scares some people in the industry

Von roger @ 10:05 [ Mondomedia ]
I am currently giving presentations at A&F Seminar «Möglichkeiten nutzen – Chancen erkennen» in Sursee. Each day there are about 180 people attending. The first presentation was yesterday, today at 16:00 is the second one.

Howie and I are speaking about how to build brigdes from print to the (mobile) web through SMS and mobile tags (QR Codes).

We claim that with SMS and mobile tags, you can do things with print which you couldn't do before. You can offer now:
  • up-to-date infos (ex. the lastest soccer match results)
  • interaction with your clients (subscriptions/comments/polls etc.)
  • multimedia, mainly video (ex. movie trailer, explanation of how to do something) and audio (ex. a song, a speech)
  • measurement of your campaigns (you know exactly how many people were interested at which location, in what kind of media)

However, as Mark Evans writes in Advertisers Scared of New Ways to Reach Consumers, not everybody does seem to like audience measurement yet:
And this brings me to another point about advertising in the Old Media vs. New Media: audience measurement. In the Old Media, you guestimate now many people are seeing your TV, radio, newspaper, magazine ad. In the New Media, you can measure everything - impressions, click-throughs, purchases, etc. In theory, this should be the New Media’s most powerful weapon (along with growing audiences) when it comes to attracting advertising. Yet, the only online group really thriving from this performance-focused format is Google’s AdSense.

PS:
More presentations
Today at A+F Seminar, Sursee, 16:00
Handy-Commerce 07, Orbit-iEX, May 22, 2007, 11:15-12:45
Mobile Marketing Seminar at SMI: June 22, 10:00-16:30

2006-11-16

The Future of News by Hsing Wei

Von roger @ 01:31 [ Mondomedia ]

2006-10-31

The Long Tail, the Vert Ramp and Big Money

Von roger @ 21:40 [ Mondomedia ]
Chris' Long Tail is one of my obsessions that's why Mark's Is the Internet A Long Tail Ghetto ? is such an important read.

Via Feed2Mobile/20218387


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