The City Is Here For You To Use: Urban form and experience in the age of ubiquitous computing
Adam Greenfield whom I met at the first moblogging conference in Tokyo back in 2003 writes in
New day rising about his new self-published book in 2009:
The City Is Here For You To Use: Urban form and experience in the age of ubiquitous computing
- How will our understanding of the city change when touchless payment infrastructures, “intelligent” access-control systems and dynamic advertisements are the stuff of everyday urban life?
- How might we use these new technologies to create liveable, humane, sustainable and vibrant places?
- Will we be able to do so while managing the inevitable new orders of frustration and inconvenience they’ll occasion - to say nothing of their unsettling, inherent potential for panoptical surveillance and regulation?
Through interviews, case studies, analysis and illustration, The City Is Here makes the case that these technologies can help us rediscover public space, then suggests how we might use them to reclaim that space as a common good and a resource for all.
Threading between kneejerk Luddism and blithe techno-utopianism, and forgoing all but the necessary minimum of technical jargon, I intend The City Is Here For You To Use to be an eminently accessible overview of a subject with implications for literally anyone who lives in the cities of the developed world, or plans to. I can promise that architects, designers, urban planners, and anyone interested more generally in understanding how the emergence of ubiquitous and ambient informatics will shape urban communities, physically and experientially, will find plenty to sink their teeth into.
Wann sehen wir hier die ersten Politiker mit QR Codes?

Foto:
Jan Chipchase
Es gibt ja bereits einige Politikerblogs (
hier und
dort) mit QR Codes. Und nach den Zürcher Wahlen stehen ja als nächstes die Nationalratswahlen an.
PS: Natürlich könnte man auch gleich auf die Suche verlinken, wie der
untenstehende Politker bei Jan Chipchase:
Hier ein Link auf Google mobile, um zu überprüfen, ob man als Politiker auch gefunden wird:

Du bist Deutschland - eine Werberidee
Drei Grabenkämpfe
Thomas Kesselrings Buchbesprechung "Gerechtigkeit mit begrenzten Ressourcen" in der NZZ vom Samstag 3. September 2005, S. 89
Ein erster Graben trennt die entwicklungspolitischen Lager in Nord und Süd, anders gesagt, in die Reichtums- und die Armutsregionen der Erde, wobei das Lager der Reichen in den letzten zwei Jahrzehnten aus den Schwellenländern Zuwachs von gut 800 Millionen Menschen erhalten hat und als "transnationale Verbraucherklasse" nun ein Viertel der Menschheit umfasst.
Ein zweiter, geostrategischer Graben verläuft zwischen dem Unilateralismus der USA, welche die Ratifikation vieler Uno-Abkommen, einschliesslich des Kyoto-Protokolls, verweigern, und dem Multilateralismus der EU und vieler anderer Akteure.
Ein dritter Graben, juristischer Art, teilt die Anhänger des Multilateralismus in zwei Gruppen: Die eine orientiert sich an den Zielen der Uno, die auf soziale, menschenrechtspolitische und ökologische Fortschritte setzt, die andere schwört auf das Programm der Welthandelsorganisation (WTO): Wirtschaftsförderung, Beseitigung von Handelsschranken und gleicher Marktzugang für alle.
Siehe auch:
Fair Future, Ein Report des Wuppertal Instituts. Begrenzte Ressourcen und globale Gerechtigkeit
sowie
Welche Globalisierung ist zukunftsfähig?
Das Wuppertal Institut möchte anhand dieser Frage Beiträge zur wissenschaftlichen und öffentlichen Debatte über Gründe, Verlaufsformen und Folgen der wirtschaftlichen Globalisierung vorlegen. Mit dieser Webseite bieten wir entlang fünf thematischer Stränge einführende Texte in die Problematik an sowie Literaturtips, Links zu anderen Webseiten und eigene Publikationen. Gleichzeitig stellen wir unser Leitprojekt zu Globalisierung und Nachhaltigkeit vor. Dieses Projekt hat zum Ziel, eine zukunftsfähige Gestaltung der Globalisierung mithilfe von Szenarien, Leitideen und Umsetzungskonzepten greifbar zu machen. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf der ökologischen Dimension von Globalisierung, da sie in der Debatte bislang eine überraschend geringe Rolle gespielt hat.
«Darüber reden wir lieber nicht» oder der Rütlirapport und die Frauen
Bundesrat Blocher wird sich heute in ca. 1 Stunde zum Thema Rütlirapport verlauten lassen - während
Korpskommandant Keckeis und
Bundesrat Schmid nicht präsent sein werden. Dass Bundesrat Blocher dadurch die Sicht auf die Vergangenheit nach seinem Gusto politisch aufladen wird, ist klare Strategie. Es geht darum die Macht über die Schweizer Geschichte und damit letztendlich auf die Schweizer Identität wiederzuerhalten und sie für die Zukunft neu zu definieren. Blocher macht das Schritt um Schritt und "er macht es" – alle anderen schauen weg oder denken, das ist "eh ein alter Zopf".
In seiner Rede - die schon abrufbar, bevor er sie hielt - sagt er z.B.
Neben der Neutralität und einer pragmatischen Handelspolitik gehörte diese Strategie sicher zu den wichtigsten Entscheidungen aus der damaligen Zeit. Ob nun das Réduit gut oder schlecht war; ob es richtig war, das Mittelland und mit ihm ein Gros der Bevölkerung preiszugeben; ob sich die Achsenmächte tatsächlich durch den demonstrativen Wehrwillen abschrecken liessen – solche Fragen sind unnötig!
Dass es auch noch eine andere, wissenschaftliche(re), Sicht der Dinge gibt, zeigt
Christof Dejung, Oberassistenz für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an der Universität Zürich, in der heutigen NZZ:
Am Rapport auf dem Rütli 1940 teilte General Guisan seinen Kommandanten auch einen kurz zuvor gefassten Entscheid mit: den Rückzug des grössten Teils der Feldarmee ins Alpenréduit. Militärisch machte dies durchaus Sinn. Der Preis dafür war jedoch hoch. Das gesamte Mittelland, alle grösseren Städte und damit vor allem die Angehörigen der Soldaten wären bei einem Angriff ohne militärischen Schutz gewesen.
[...] Bis zum Sommer 1940 galt der Schutz der zu Hause gebliebenen Frauen und Kinder als zentrale Aufgabe der Schweizer Soldaten. Die identitätsstiftende Balance zwischen schützender Armee und zu beschützender Zivilbevölkerung war durch den Réduitbeschluss auf den Kopf gestellt worden.
«Vom General glaubte man nicht, dass er so einen Verrat beginge», sagt Leni A., die 1940 16-jährig war. «Ich glaube, wenn einem damals bewusst geworden wäre, was abläuft, hätte man es als Verrat empfunden». In Interviews mit Zeitzeuginnen wird deutlich, dass viele Frauen bis heute nicht realisiert haben, dass sie nach dem Bezug des Réduits ohne militärischen Schutz zurückblieben.
[...] Die 1932 geborene Gertrud V. erinnert sich daran, was sie empfand, als sie bei Kriegsende erstmals vom Réduit erfahren hatte: «Ich fragte mich, was im Ernstfall mit uns hier an der Grenze passiert wäre, wenn doch alle Soldaten im Réduit waren. Wären wir einfach preisgegeben worden? Meine Mutter sagte: "Darüber reden wir lieber nicht."»
Christof Dejungs Dissertation
«Aktivdienst und Geschlechterordnung. Eine Kultur- und Alltagsgeschichte des Militärdienstes in der Schweiz 1939-1945» erscheint im Herbst im Chronos-Verlag.
Die Interviewzitate stammen aus dem Oral-History-Projekt «Archimob» zum Zweiten Weltkrieg:
www.archimob.ch
Tags:
Rütlirapport,
Oral History,
archimob one earth, one internet?
I like the word internet even if it's worn-out. It's not the net, it's the inter-net and it still sounds for me like inter-dependent.
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Joi said:
Lets fight to keep the Internet and not let it turn into the internets... It is a difficult process with various flaws, but if we give up, it will be very difficult if not impossible for all of us to talk again very soon.
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Joi who thinks global since his youth, fears that some countries prefer to do things again for themselves. For sure there are a lot of tendencies in this direction.
The "chacun pour soi" is again en vogue: criticism to globalization is firing back, but certainly not always as intended by its first critics.
It will be tough cauz'
glocalisation is highly unpredictable. Even if - in the end -
Sloterdijk will prove right.
A lot of countries knew long periods of unrest and chaos during their history and I hope that this glocalisation period will not become one of them. So yes, I also think, it's absolutely necessary that it remains one internet - even if it should be possible to map an www address written in kanji to a romanized one ;).
Welchen Einfluss hat das Nein der Franzosen auf den 5. Juni?
Die Franzosen haben Nein gesagt (erste Hochrechnungen sagen mit 54.5%). Welche Wirkung hat das wohl auf die
Schengen/Dublin Abstimmung in der Schweiz?
Sagt man sich nun, die Franzosen sind ja gar nicht so anders als wir, d.h. man muss also doch nicht so Angst vor Schengen/Dublin bzw. der EU haben, - was somit das Ja bei den Unentschiedenen obsiegen lassen würde.
Oder wird damit das Nein-Lager bestärkt - da die EU sogar bei den Gründern in Frage gestellt wird.
PS: Wie man sieht, habe ich da jetzt Schengen/Dublin und EU vermischt, was natürlich nicht gemacht werden darf, da die Schweiz ja den bilateralen Weg eingeschlagen hat ;)
PS 2: Auch in Frankreich ist eine europäische Abstimmung immer auch zuerst eine Abstimmung, die das innenpolitische Klima des Landes wiederspiegelt.
Siehe auch:
France says 'no' to EU constitution, plunging Europe into crisis (AFP)