Subventionierte Kunstfreiheit oder Staatskunst?
| Von roger @ 23:59 | [ Politik ] |

... à suivre
Im heutigen Zischtigsklub* wurde nach der durch den Ständerat erneut bekräftigten Kürzung der Pro Helvetia von 1 Million über Kunst, Freiheit, Geld, Demokratie, Populismus diskutiert.
Die Fronten scheinen unüberbrückbar.
Auf der einen Seite steht der Anspruch Kunst staatlich zu fördern, auch wenn sie nicht mehrheitsfähig ist. Dies einerseits aus der historischen Erfahrung heraus, dass frühere, nicht mehrheitsfähige Künstler heute überwiegend als wichtige Künstler geschätzt werden und andererseits in der Betonung der Unabhängigkeit der Künstler – eines der kostbaren Güter einer liberalen Demokratie.
Auf der Gegenseite eine grundsätzliche Abneigung gegenüber Pro Helvetia, und wie sie ihr Geld ausgibt. Weiter wurde ein klarer Wille bekundet Kunst durch die Pro Helvetia gefördert zu wissen, die mehrheitsfähig ist.
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Pro und Contra Helvetia: Wie frei sind staatlich geförderte Künstler?
Es diskutierten unter der Leitung von Ueli Heiniger (von oben links nach unten rechts):
- Peter Bieri, Ständerat CVP/ZG, Landwirtschaftslehrer
(stellte den Kürzungsantrag im Ständerat) - Madeleine Schuppli, Direktorin Kunstmuseum Thun, Stiftungsrätin Pro Helvetia
- Theophil Pfister, Nationalrat SVP/SG, Informatiker, Präsident der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur, Mitglied der Finanzkommission
- Pius Knüsel, Direktor Pro Helvetia
- Patrick Frey, Schauspieler, Verleger, Autor, Kunstkritiker



